Faith McLelland

Autorenfoto_Faith Mc LellandIn einer kleinen Stadt in der Schweiz habe ich am 08.12.1971 als eines von drei Kindern das Licht der Welt erblickt. Ich wuchs mit meinen Eltern, Geschwistern, meinem Hund und zwei Katzen in einem schönen großen Haus auf. Als deutsch / schottische Zuwanderer hatten wir es nicht immer einfach und ich habe die Boshaftigkeit der Menschen bitter erfahren. Kinder, die mir grundlos ins Gesicht schlugen, Eltern, die mir das Spielen mit meinen Freunden untersagten, Nachbarn, die unsere Tiere töteten.
Schon sehr früh habe ich mir tiefe Gedanken über die Menschheit, das Leben und Gott gemacht.

Meine Mutter hat mir die Liebe zu Geschichten, Mythen und Märchen bereits in die Wiege gelegt. Stundenlang erzählte sie Geschichten über ihre Heimat und führte mich so in die Welt der Literatur ein. Mit vierzehn Jahren schrieb ich meinen ersten Roman, danach folgten Kurzgeschichten und Gedichte, die dann aber alle im Abfalleimer gelandet sind, als ich von zu Hause auszog. Mein Wunsch, im Bereich Kunst, Literatur, Film und Musik zu arbeiten, stieß bei meinen Eltern auf taube Ohren.

Mit achtzehn Jahren breitete ich meine Flügel aus und wollte die Welt da draußen endlich erkunden. Entschlossen stürzte ich mich in die Stürme des Lebens und unweigerlich kam die Lehre des Sturzfluges. Der Boden kam tödlich auf mich zugerast, keine Kraft mehr in den Flügeln, unfähig abzubremsen, hoffnungslos verloren im Tal der Tränen. Die Traurigkeit hielt mich gefangen im Wirbel der Verzweiflung. Ich hatte alles verloren was mir lieb war.
Wäre da nicht diese Kraft gewesen, diese Quelle der Liebe, die meinen Aufprall abfing und mein Leben in seiner Güte rettete.
An diesem Tag bin ich auferstanden wie ein Phönix aus der Asche und der Wind, der mich in die Lüfte trägt, heißt Glaube.

Wer nimmt sich denn das Recht, deine Flügel zu stutzen, dir die Kraft des Geistes zu stehlen und das Feuer in deinem Herzen auszulöschen? Ist es Gott? Oder ist es der Mensch selbst?
Mein rebellisches Wesen hat mich ein Leben lang auf die Suche nach geistiger Freiheit geschickt. Ich habe diese Freiheit gefunden und ich möchte jedem Menschen den Weg zu dieser Quelle zeigen.

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