Herbert S.H. Gebhardt

Autorenfoto-Gebhardt†2009

Dem Autor genügte es nicht zu behaupten, mit einem Urknall sei ein Etwas geborsten und habe so das Universum mit all seinen Gestirnen geschaffen. Da bleibt doch die Frage offen: Woher ist dieses geborstene Etwas gekommen und wie wird es wohl entstanden sein?
Mit der Annahme, den Anbeginn aller Zeiten mit einem Urknall dokumentiert zu haben, das zu akzeptieren war Herbert Gebhardt nicht gegeben und er dachte nach, bis er erkannte, endlich die einzig mögliche Lösung des Anbeginns aller Zeiten gedanklich erfassbar gemacht zu wissen. Tatsächlich geht er davon aus, dass aus der Dimension der Ewigkeit heraus, aus Gottes Willen, als Anbeginn aller Zeiten erst das Nichts als Absolut geschaffen wurde und als die Ausgangsbasis für das gesamte Universum anzusehen ist. Darauf aufbauend bietet sich so manche wissenschaftliche Lösung von noch ungeklärten Fragen fast wie von selbst an.

Für Gebhardt ebenso nicht uninteressant war es, als er 1942 erfuhr, man forsche nach einer Erklärung, warum ein dreieckiger Querschnitt immer das Bestreben zeigt, seine kürzeste Achse, mit der Ecke voraus, in Richtung der Annäherung auszurichten. Eine Erklärung dafür blieb man aber schuldig. Doch beim Autor war der Forschergeist geweckt. Fortan ließ ihn die Suche nach einer Erklärung für das „Warum“ nicht mehr los bis er die Lösung gefunden hatte. Bei Dreiecken ist in den Lehrbüchern die behauptete Lage des Schwerpunktes falsch!

Am 14. Januar 1922 geboren, begann das Leben des Autors von schwerer Krankheit (Diphtherie mit vier Jahren) gezeichnet. Folgeerscheinungen machten ihm dann große Schwierigkeiten in der Schule, dem Lehrstoff folgen zu können. Der Schulbesuch konnte nicht regelmäßig sein. Trotzdem schaffte er es, die Volksschule ohne Wiederholung zu absolvieren. In einer fünfjährigen Lehrzeit bei Junkers in Dessau wurde er zum Allround-Flugzeugtechniker ausgebildet. In dieser Zeit besuchte er die Abendschule, um Versäumtes nachzuholen; anschließend studierte er Aerodynamik und Statik.
Zwangsläufig musste er Soldat sein mit anschließender zweijähriger Gefangenschaft.

In den schlimmen Erwerbszeiten nach dem Krieg war seine berufliche Vielseitigkeit von großem Vorteil. Als 1950 die bedingte Lufthoheit den Deutschen wieder gegeben wurde, begann er auch wieder Flugzeuge zu konstruieren und zu bauen.
Eine Lungenoperation machte es ihm unmöglich, bei Flugzeugfirmen anzukommen.
1985 wurde ihm ein Gehirntumor entfernt und er wurde Frührentner. Er kaufte sich ein nicht gerade ansprechend zu nennendes kleines Häuschen und schuf in drei Jahren im Alleingang daraus ein hübsches kleines Anwesen, das für zwei Senioren genau das Richtige ist.

Jede nur mögliche Zeit denkt er über Dinge nach, die ihm eingegeben werden, oft genug in schlaflosen Nächten.

„Die ständige Umerziehung der Deutschen“ ist sein erstes Werk.