Souleymane Pepouna

Souleymane Pepouna erblickte am 31. Dezember 1975 in Foumban in einer polygamen Landwirtsfamilie als Mehrgeschwisterkind das Licht der Welt. In der Stadt in den Gebirgen Westkameruns besuchte der Autor Grund- und Sekundarschule, im Laufe welch letzterer er 1992 aufgrund seiner herausragenden Leistungen in der deutschen Sprache den PAD-Reisepreis für einen Monat in Deutschland gewann. 1994 wechselte er nach Bestehen seines Abiturs am Lycée Classique de Foumban nach Douala, wo er sich in der Fachrichtung Germanistik mit Arabisch und Psychologie als Nebenfächern immatrikulierte. Sein Studium in der Stadt an der Atlantikküste schloss er 1997 mit der Licence ès Lettres ab, woraufhin er zur Fortsetzung seines Bildungsweges nach Yaoundé ging. Zwei Jahre (1997, 1998) in Folge gewann er mit der besten kamerunischen Novelle in deutscher Sprache den damals jährlich von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kamerun organisierten Leo-Frobenius-Preis. 1998 erhielt er dank eines DAAD-Stipendiums die Gelegenheit, seine Magisterarbeit, die er in dem Jahr darauf verteidigte, an der Universität des Saarlandes zu schreiben. Daran schloss er ein viersemestriges Soziologie-Studium an der Universität Bremen an, das er zugunsten der Umsetzung seines Promotionsvorhabens in germanistischer Linguistik jedoch wieder abbrach. Die Dissertation wurde mit der Unterstützung nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz des Landes Baden-Württemberg an der Universität Mannheim geschrieben und 2005 disputiert. Der Autor habilitiert mittlerweile in der Pädagogischen Psychologie der Universität Gießen.

Entstehungskontext
Kein spezifisches oder markantes Ereignis gab zur Entstehung von Regression Anstoß. Der Roman erwuchs aus meinen langjährigen Beobachtungen an den Menschen und ihrem Sein in der Gesellschaft.

Über das Buch
Regression soll kein Buch sein, in dem die geschilderten Vorkommnisse mit den dem Leser zu vermittelnden Botschaften kongruieren. Der Roman gibt jedem, der ihn in die Hand nimmt und sich zur Lektüre entschließt, gleichsam die Suche nach sozialen Wahrheiten in Auftrag. Denn es leichter, eine Wahrheit als solche zu akzeptieren, wenn man sie auf eigene Faust herausgefunden hat, als jene, die man fein geschliffen und sauber poliert vor Augen geführt bekommt.
Die Suche soll im Übrigen nicht für gescheitert erklärt werden, wenn man sich nach Lektüre des Romans irgendwann eingestehen muss, dass man von den geschilderten Ereignissen im sozialen Alltag nur eine Minderzahl identifizieren konnte. Denn die Begegnungswahrscheinlichkeit hängt stark von den alltäglichen Frequentationen jedes Einzelnen ab.