Hochsensibilität – Woran erkenne ich, ob ich hochsensibel bin?

Hochsensibilität

Und wie gehe damit um?

In unserer heutigen Zeit kommen immer mehr „Neue Kinder“ zur Welt. Sie werden geboren und bereichern unser Leben auf dieser Erde enorm. Wir brauchen sie, denn sie wissen besser als wir den Weg, den wir als Menschheit gehen sollen. Die „Neuen Kinder“ kommen in unserem heutigen, momentanen Erden-Alltag oftmals leider nicht so gut zurecht. Sie sind hochsensibel und haben übersinnliche Fähigkeiten. Damit sind sie mit den ganz normalen irdischen Dingen oftmals überfordert. Dies bemerken wir durch ihr „auffälliges Verhalten“.

Ärzte und andere Fachleute versuchen dann, Diagnosen zu stellen (die jedoch in der Regel nicht im Zusammenhang mit einer Hochsensibilität gesehen werden). Manchmal kommt hierbei Autismus raus. Manchmal eine Hyperkinetische Störung. Manchmal ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Manchmal allgemeine Verhaltensauffälligkeiten. Dann auch wieder Sprach- oder Sprechstörungen. Und oftmals auch Depressionen. Da machen Betroffenen dann Augen, Mund und Ohren zu, so wie die drei Affen: nichts sehen, nichts sagen, nichts hören  –  weil einfach alles viel zu viel ist. Sie machen zu und ziehen sich zurück. Da haben sie wenigstens ihre Ruhe.

Unsere Hilflosigkeit

Oftmals bleibt unterm Strich das Gefühl, dass wir als Eltern unsere eigenen Kinder gar nicht mehr so richtig verstehen, sowohl akustisch wie auch emotional-empathisch. Wir können ihr Leid nicht mitfühlen und nicht nachvollziehen. Und dies ist ein sehr unglückliches Gefühl für alle Mütter und Väter. Denn natürlich lieben wir als Eltern unsere Kinder. Doch wenn das Kind überhaupt nicht reagiert, nicht ansprechbar ist, sich an Ansagen, Regeln und Abmachungen nicht hält, dann reißt einem natürlich irgendwann der Geduldsfaden und man weiß nicht mehr ein noch aus.

Und auch wenn wir als Erwachsene selbst von unserer eigenen Hochsensibilität betroffen sind, so verstehen wir uns oftmals selbst NICHT mehr.

Wieso reagieren wir so sensibel (und die anderen nicht)?

Wieso macht UNS dies oder das etwas aus (und den anderen nicht)?

Wieso fühlen wir uns verletzt (und die anderen nicht)?

Wieso haben wir solche ein dünne Haut (und die anderen nicht)?

Wieso nehmen wir alles immer so persönlich (und die anderen nicht)?

Wieso haben wir nicht so viel Spaß in Geselligkeit (und die anderen schon)?

Wieso ziehen wir uns lieber zurück (und die anderen nicht)?

Wieso ist für uns das Leben so anstrengend und so schwer (und für die anderen nicht)?

Wieso …?  –  Weil wir als hochsensible Menschen a) mit den Egos nicht klar kommen und weil wir b) die „falsche“ Wahrheit der Egos einfach nicht ertragen (können). Als hochsensible Menschen leben wir (ohne dass uns dies bewusst wäre) die Wahrheit der reinen, göttlichen Liebe, die Wahrheit des einen, universalen Herzensfeldes. DIES ist unsere eigene, innere Wahrheit. Und deswegen kommen wir dann mit den Ego-Wichtigkeiten und künstlichen Ego-Argumenten einfach nicht klar. Wir verzweifeln schier an der Welt und fühlen uns immer wieder nicht verstanden. (Dabei sind es „eigentlich“ die anderen, die „DIE“ Wahrheit NICHT verstehen).

Familienstellen

Das Schicksal der Hochsensibilität können wir sehr schön beim Familienstellen (in einer Familienaufstellung) betrachten und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Da steht dann beispielsweise ein Stellvertreter für das hochsensible (feinfühlige, empfindsame, zurückgezogene) Kind (oder auch für den hellfühligen Erwachsenen) und es stehen weitere Stellvertreter für die Eltern des Betroffenen. Und irgendwann geht es dann nicht so recht weiter und es stockt. Es scheint irgendwie alles blockiert zu sein.

Und dann kommt der Anleiterin (oder einem Teilnehmer) plötzlich der Impuls, noch weitere Figuren und Stellvertreter mit aufzustellen. Und plötzlich stehen dann dort vier Engel   –  und schwupp die wupp, mit einem Male entspannt sich die ganze Situation. Zwar besteht zwischen dem Kind und seinen Eltern oftmals überhaupt kein wirklicher Herzens-Kontakt, keine Verbindung, kein „Draht“, doch in dem Moment, in dem die Engel (und himmlischen Wesen) hinzukommen, wird das Kind plötzlich lockerer, offener und fröhlicher. Es spürt wieder Leben/Lebensenergie in sich.

Es ist, wie wenn die himmlische Familie mit aufgestellt würde. Endlich erlebt das unglückliche, niedergeschlagene, erdrückt wirkende Kind ein befreiendes, erholsames, friedvolles, seliges Gefühl von „zu Hause sein“. Da ist Verbindung. Da ist Kontakt. Da besteht ein „Draht“. Da fließt die Liebe (und dies ist für alle spürbar). Dort ist eine Beziehung fühlbar – ja, ganz offensichtlich existent. Was für eine Erlösung und Erleichterung für das Kind. Endlich fühlt es sich verstanden. Endlich fühlt es sich gesehen. Endlich fühlt es sich erkannt. Endlich fühlt es wieder Liebe. Und dass dies geschieht, ist für das Kind wie ein kleines Wunder.

Sind wir schon immer hochsensibel gewesen?

Hochsensible Kinder besitzen noch ihre reinen, himmlischen Wahrnehmungsfähigkeiten. Diese Fähigkeiten wurden bei ihnen nicht verdeckt, verschüttet, zugekleistert oder zugemauert (anders als bei den anderen Menschen, die durch den „Kuss des Vergessens“ ihren Ursprung vergessen haben  –  siehe das Buch „Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“).

Unsere Fähigkeit/Gabe der Hochsensibilität MUSS NICHT von Anfang an im Leben wach und aktiviert und präsent sein. Sie kann zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt während der Kindheit wie auch im Erwachsenenalter an Kraft (und Einfluss) gewinnen. Wie lange wir unsere hochsensiblen Gaben unbewusst und leidvoll erfahren und wann wir sie bewusst annehmen, integrieren und liebevoll wertschätzen, das geschieht entsprechend unserem Seelenplan.

Selektieren und auswählen

Oftmals liegen unsere „übersinnlichen“ Fähigkeiten längere Zeit scheinbar wie im Nebel verborgen oder wie in einem Versteck sicher verschlossen. Doch so ist es nicht. Sie sind da. Doch in unserer sehr komplexen Welt ist unser Körper-Geist-Seele-System mit der Wahrnehmung von allem überfordert. Um auf der Erde überleben zu können, müssen wir selektieren. Und WAS wir selektieren und auswählen sollen, das lernen wir in unserer Kindheit durch unsere Erziehung.

Als Erwachsene wählen wir aus. Wir unterscheiden das Unwichtige vom Wichtigen und fokussieren, was uns (oder der Gesellschaft) wichtig und bedeutsam erscheint. In unserer Ego-Welt sind natürlich die Ego-Güter wichtig: höher, schneller, weiter, besser, schlauer, reicher, Statussymbole, Besitz, Ansehen, Ruhm und Ehre, Hab und Gut. Hierbei sehr hilfreich und dienlich ist natürlich unser inneres Ego-System des ständigen Bewertens und Urteilens.

Dieses ständige Beurteilen und Bewerten tun nun aber diese Neuen Kinder nicht. Für sie gilt unterm Strich nur eines: die Wahrheit der universalen Liebe. Darüber hinaus sind sie vollkommen reiz-offen. Sie haben keinen Filter eingebaut. Alle Energien, Reize, Gefühle und Gedanken regnen, nein hageln auf sie ein. Sie haben keinen Schutz und sie treffen keine Auswahl (denn im Zeichen der Liebe ist alles gleichwertig  –  da gibt es nichts auszuwählen). Im Grunde genommen haben sie KEIN ICH (siehe auch http://www.datgeitman.de/lichtschule_ich.html). Und dieses allem schutzlos ausgeliefert sein macht sie dann wild und sie drehen durch.

Aufmerksamkeit-Offenheit

Insofern ist ADHS, das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, nur aus menschlicher Sicht eine Störung. Aus spiritueller Sicht sind diese Kinder viel weiter als wir „abgestumpften Menschen“. Das, was wir als Aufmerksamkeitsstörung betiteln, ist die Fähigkeit der Kinder, nichts Spezielles etwas anderem vorzuziehen, weil sie nichts bewerten, sondern alles gleichwertig wahrnehmen. Sie fokussieren ihre Aufmerksamkeit nicht auf „etwas“. Wir nennen es Aufmerksamkeitsstörung und dieses Wort ist negativ belegt. Wir sollten es „Aufmerksamkeit-Offenheit“ nennen, das würde dem ganzen viel näher kommen und sehr viel mehr Liebe, Wertschätzung und Wohlwollen in sich tragen. Und dann würden wir automatisch verstehen und mit diesen Kindern empathisch mitfühlen, wie wichtig es ist, Stille genießen zu dürfen, Ruheräume zu haben und die totale, wahnwitzige Reizüberflutung endlich zu beenden.

Fernsehen geht gar nicht

Fernsehen ist für hochsensible Kinder „eigentlich“ der totale Horror (innerlich), weil sie tausend unreale völlig fiktive, hirnlose Sinneseindrücke verarbeiten müssen. Für diese Neuen Kinder (und auch für alle normalen gesunden, noch nicht abgestumpften Kinder) ist alles, was sie im Fernsehen sehen, echt, real, wirklich. Es geschieht tatsächlich! Sogar Zeichentrickfiguren sind für Kinder echt. Wir Erwachsenen sagen dann „so’n Quatsch“. Aber für (hochsensible) Kinder ist all das echt!

Sich selbst erkennen

Und nun kommen wir zu uns selbst. Es gilt ja: „Wie im Außen so im Innen.“ Dies bedeutet, wenn wir Vater oder Mutter von einem hochsensiblen Kind sind, dann spiegelt uns dieses Kind lediglich unser eigenes Schicksal. Unsere eigene Seele dreht innerlich durch  –  doch wir bemerken dies nicht, weil wir uns selbst weggemacht und innerlich abgespalten haben. Anstatt uns um unseren eigenen inneren seelischen Zustand zu kümmern, kümmern wir uns um unser Kind. Doch dies spiegelt uns nur, wie es UNS SELBST seelisch geht.

Uns selbst können wir zum Beispiel in Meditation begegnen. Indem wir uns vorstellen, unser eigenes Inneres Kind auf unserem Schoß zu kuscheln, es herzlich zu umarmen, liebevoll zu wiegen und vollkommen für es da zu sein, gehen wir einen Schritt auf uns selbst zu. Wir begegnen und selbst in Selbstliebe.

Sind wir im innigen Kontakt mit unserem eigenen Inneren Kind erfüllt von unserer eigenen Selbstliebe, so ist für Fremdenergien in uns selbst kein Platz mehr. Wir richten unser Bewusstsein (unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit) zu uns nach innen aus, hin zu unserem Inneren Kind und füllen uns somit selbst vollständig mit unserer Selbstliebe aus.

Sich schützen müssen war vorgestern

Viele Menschen glauben/meinen bis heute, sich vor Fremdenergien schützen zu müssen. (Und da gibt es hierfür wirklich sehr viele sehr unterschiedliche Methoden, Techniken und Rituale). Und beim Familienstellen haben wir gelernt, den Koffer an unsere Eltern zurückzugeben. Diese beiden Verfahren sind durchaus wirkungsvoll, aber sie sind veraltet. Mit diesen beiden Techniken schützen wir uns als Person und kämpfen ums Überleben. Doch WER will geschützt werden und WER will überleben? Wir selbst als Form  –  wir selbst als Ego. Und DAS IST OUT!

Es geht mittlerweile darum, über uns als Person, mit der wir uns identifizieren, hinaus zu gehen. Es geht darum, dass wir uns über uns selbst erheben. Wir sind mehr als „nur“ unser Ego, mehr als unsere Identifikation, mehr als der Mensch mit dem Namen, mehr als die Person mit ihrer Lebensgeschichte.

Wir sind energetische Wesen, die sowohl im Feststofflichen (Körperlichen) zuhause sind wie auch im Feinstofflichen (Körperlosen, Formlosen). Unser Körper ist Form. Unsere Gedanken, Bilder, Vorstellungen und Identifikationen sind ebenfalls Formen. Es geht darum, dass wir uns über diese Form erheben  –  und zwar ganz bewusst  –  mit Bewusstheit.

Unser Bewusstsein bewusst lenken

Mit der Kraft unseres Bewusstseins können wir unseren Fokus (unsere Aufmerksamkeit, unser Bewusstsein) wie mit einem Joystick lenken. Als hochsensibler Mensch können wir nun lernen, unseren Fokus sicher auf uns selbst auszurichten und dann auch unseren Fokus bei uns zu halten  –  in unserem Herzensfeld bzw. bei unserem Inneren Kind. Dies gelingt uns am besten, wenn wir unser Ein- und Ausatmen bewusst wahrnehmen oder indem wir beim Gehen unsere Füße ganz bewusst aufsetzen oder indem wir bei all unserem Tun, das, was wir gerade tun, achtsam, bewusst und mit Präsenz tun.

Unser Bewusstsein (unsere bewusste Aufmerksamkeit) ist bei/in uns selbst. Alles außerhalb von uns (unsere Umgebung) nehmen wir lediglich in unserem Gewahrsein wahr (ohne Fokussierung, so „by the way“).

Bewusstsein = ICH = innen.

Gewahrsein = Ich NICHT = außen.

Hier noch einmal das Problem: Hochsensiblen Menschen erging es in ihrer Vergangenheit oftmals so, dass sie das Außen mit ihrem Bewusstsein wahrnahmen und sich selbst lediglich in ihrem Gewahrsein. Auf diese Weise haben sie sich selbst nur „by the way“ wahrgenommen. Und sie haben die anderen im Außen „in sich“ wahrgenommen. Sie „wurden innerlich zu den anderen“ und haben deren seelische Schmerzen selbst körperlich gefühlt (siehe auch „Wenn Empathie weh tut“ http://www.datgeitman.de/lichtschule_schmerzen_empathie.html).

Es geht also darum, das, was außen ist, bewusst außerhalb im Gewahrsein wahrzunehmen. Und nur uns selbst bewusst in unserem Innen. Hierzu können wir unser Bewusstsein bewusst auf unseren Körper und unsere Atmung lenken, dann kommen wir ganz gut durchs Leben …

Wir schauen noch einmal in unseren Alltag …

Ein Beispiel: Wir sitzen irgendwo auf einer Feier und nehmen reizoffen intuitiv (und meistens unbewusst) die Energiefelder der anwesenden Gäste (Egos) war. Innerlich spüren wir jenseits von Sprache und Worten die Stimmungen, Energien, Gefühle und Vorstellungen der anderen. Doch wir als Person sind energetisch zu klein und zu eng, um diese fremden Fremdenergien DURCH uns freiwillig und bereitwillig hindurch zu lassen.

In dem Moment, wo wir sagen „Ich“, passiert nämlich schon der „Fehler“. Wenn wir zum Beispiel sagen:

„Ich spüre da so eine komische Energie.“

„Ich merke, da zieht jemand Energie.“

„Ich fühle, da ist jemand schlecht drauf.“

… denn ist die Blockade schon da, 

… dann fließt es schon NICHT mehr!

Unser „ICH“ ist das „Problem“

Mit dem Gedanken „ICH“ identifiziere ICH mich bereits mit mir selbst als Person. Und es geht eben NICHT darum, ob ICH etwas fühle, spüre, merke oder wahrnehme, sondern es geht darum, schlicht und einfach festzustellen und zu beobachten: „Das ist …“ oder „Hier existiert …“  diese oder jene Energie. Es geht darum, die Existenz von Energie bewusst wahrzunehmen und bejahend zu erlauben. Es geht NICHT darum, dass ICH entscheide, OB diese Energie da sein sollte oder nicht  –  diese Energie IST ja DA. Sie existiert (ganz offensichtlich). Mein ICH hat da nichts zu bewerten, zu kommentieren oder zu tun.

NICHT ICH als Person (Ego) bin in dieser Situation von Bedeutung, sondern ICH als wahrnehmendes Bewusstsein, als Beobachter, als Observer (Herzensfeld). Dass ich die Energie wahrnehme hat NICHTS mit MIR zu tun. Ich brauche hierbei NICHTS persönlich zu nehmen. Es hat NICHTS mit MIR als PERSON zu tun! Meine Person ist vollkommen uninteressant hierbei. Mein Ego hat sich genau jetzt rauszuhalten!

Nur MEINE Energie kann in mir frei schwingen (und genau genommen nur die Energie „meines“ Herzensfeldes). Doch fremde Energien (Fremdenergien jeder Art) können niemals DURCH MICH als Person hindurch fließen. Sie können nur und ausschließlich durch mich als Herzensfeld, durch mich als Liebe durchfließen. Dieses Durchlassen ist eine sehr unpersönliche Angelegenheit  –  es ist ein heiliger, göttlicher Akt. Und dies kann ich als Person (Ego) NICHT leisten. Nur ich als Herzensfeld kann dies erlauben.

Erlaubnis zum DURCH-Lassen

Es braucht hierbei aber dennoch auch die Erlaubnis unsere Ego, dass unser Herzensfeld göttlich-heilig wirken darf. Das bedeutet: Auch unser Ego muss „JA“ dazu sagen, dass es selbst gerade mal die Klappe hält und dass unser Herzensfeld OHNE Ego frei wirken darf. Solange unser Ego „Nein“ sagt, bleiben die Fremdenergien in uns stecken. Sie bleiben einfach in uns als Person stecken und prägen unser weiteres Leben. Sie machen uns krank und beeinflussen unseren Alltag sowie unsere Entscheidungen, denn sie kommen nicht wieder heraus aus uns. Heraus kommen KÖNNEN sie nur mit dem „Ja“ von unserem Ego, dass unser Herzensfeld sie durchlassen darf.

Der neue Weg für hochsensible Menschen KANN nun also der folgende sein: Ich akzeptiere, dass ich als Person zu klein und zu eng bin, um Fremdenergien DURCH mich hindurch zulassen. Sobald ich bemerke, dass da Energien sind, die komisch sind und eher negativ schwingen, trete ich als Person/Ego innerlich zurück und überlasse meinem Herzensfeld das Feld. Mein Herzensfeld darf dann außerhalb von mir als Person diese Fremdenergien wahrnehmen, erlauben und durch sich hindurch lassen und weiter durch den Lichtkanal ins Lichtportal (unser Herzensfeld IST dieser Lichtkanal). ICH als Person habe damit NICHTS zu tun. Es geht mich nichts an und ich will da auch nichts regeln.

Ein Beispiel: Wenn ich zum Beispiel irgendwo an der Kasse stehe und die merkwürdigen Energien der anderen Leute wahrnehme, dann trete ich als Person/Ego innerlich zurück und bin nur noch als Energiefeld meines Herzensfeldes präsent. Und als dieses Feld der Liebe erlaube ich alles und lasse alles DURCH. Erst wenn ich wieder zuhause bin, schlüpfe ich wieder in meinen Körper und nehme als ICH, als Person mit einem Ego, wieder meinen Platz in meinem Energiefeld ein.

Nun könnte es passieren (verlocken), immer weg zu bleiben …

Vom alten zum neuen Ego

Und im Grunde genommen können wir dies auch ruhig tun, denn dies wäre/ist nichts anderes, als das eigene Ego zu überwinden. Die Formulierung „überwinden“ trifft jedoch den Nagel nicht ganz auf den Kopf. Es geht darum, unser altes Ego zu transformieren hin zu einem neuen Ego. Unser altes Ego sind wir als Person mit unserer Geschichte und all unseren Konditionierungen. All dies sind Fremdenergien in uns. Es sind also NICHT wir selbst. Wir können all diese alten Verhaltensmuster und Glaubenssätze jetzt also loslassen und verabschieden.

Und unser neues Ego ist das, was bleibt: NICHTS! Unser neues Ego ist lediglich Diener unseres Herzensfeldes. Denn irgendjemand muss unseren Körper ja lenken und steuern und sagen, wo er lang gehen soll. Und genau hierfür ist unser neues Ego zuständig. Unser Ego ist nur und ausschließlich ausführendes Organ. Es gebraucht unsere Körper so, wie unser Herzensfeld es sich wünscht. Und dann wir ein Schuh draus.

Wir sind dann aber kein ICH, keine Person, kein eigener Wille mehr, sondern unsere letzte freie Willensbekundung lautete dann: „Mein freier Wille als Ego ist es, der reinen, göttlichen Liebe bzw. „meinem“ Herzensfeld zu dienen und mich von ihm führen, lenken und leiten zu lassen.“ Und alles Weitere geschieht nun mit willenloser Hingabe an das Jetzt.

Hingabe

Als hochsensibler Mensch können wir uns nun also jedem Jetzt bereitwillig hingeben und ALLES jenseits von uns als Person DURCH uns als Herzens-Energiefeld DURCH lassen. Wir brauchen NICHTS auszuwählen und nichts zu filtern. Es genügt, bereitwillig das offene DURCH für alle Energie zu sein, die Fremdenergie sind …   –  und das ist viel …

Und auf diese Weise reinigen wir die Welt OHNE etwas zu tun, ohne unseren kleinen Finger zu heben  –  rein energetisch, indem wir „JA“ sagen zu unserem „Durch-Sein“.

„Da ist etwas  –  ok, ich sage: „Ja, geh nur DURCH …“

„Oh, da ist noch etwas  –  ok, ich sage: „Ja, geh nur DURCH …“

„Oh, da ist die Umweltverschmutzung  –  ok, ich sage: „Ja, geh nur DURCH …“

„Da ist Krieg und Folter  –  ok, ich sage: „Ja, geh nur DURCH …“

„Da sind Grenzübertretungen und Mobbing  –  ok, ich sage: „Ja, geh nur DURCH …“

Und ich lasse alles DURCH „mich“ als Herzensfeld hindurch …

All dies hat NICHTS mit meinen Werten als Person zu tun.

All dies hat NICHTS mit meinen Moralvorstellungen als Person zu tun.

All dies hat NICHTS mit meinen Ansichten und Vorstellungen als Person zu tun.

Ich sehe „etwas“ in dieser Welt –  Und „ich“ sage: „OK – Ja, geh nur DURCH …“

Hiermit sage ich als universale Liebe im wahrsten Sinne des Wortes „Ja und Amen“ zu allem. Alles darf sein. Ich als Person kann mir jedes Urteil sparen, denn mit jedem Urteil, würde ich als Person das DURCH meines Herzensfeldes nur blockieren.

Enorme Kraft

Sind die hochsensiblen Menschen sich ihrer Hochsensibilität bewusst, so stellen sie eine sehr machtvolle, sehr kraftvolle, extrem starke Bewusstseins-Kraft dar, die im Handumdrehen diese Welt verändern kann (und wird). 15-20 Prozent der Menschen gelten als hochsensibel. Das sind rund 1,5 Milliarden Menschen auf dieser Erde. Stell Dir einmal vor, was geschieht, wenn diese Menschen „auf Durchzug schalten“ im Sinne von „negative Energien bereitwillig durchlassen“. WAS für ein enormes Kraftpotenzial liegt hier verborgen.

Wir brauchen nichts zu schützen

Der Clou ist, die Angst, sich schützen zu müssen, hinter sich zu lassen. Denn WER will geschützt werden? WEN woll(t)en wir schützen? Wir KÖNNEN nur Formen schützen. Das Formlose (Feinstoffliche) braucht keinen Schutz. Es wäre also eh nur unser altes Ego, das wir weiterhin schützen wollen könnten/würden. Und dieses alte Ego darf sich so oder so jetzt auflösen, transformieren und „vom Acker machen“. Sein Haltbarkeitsdatum ist längst abgelaufen. Seine Zeit ist wirklich um.

Es gibt also NICHTS Schützenswertes! Selbst wenn wir „etwas“ schützen wollTen, es gibt tatsächlich nichts Schützenswertes! Da ist NICHTS, was des Schutzes bedürfte.

In diesem Sinne freue ich mich nun, gemeinsam mit Dir schutzlos Gutes zu tun und alles, was des Schutzes bedürfte, freiwillig, bereitwillig und gerne seinem Verfall, seinem Zerfall, seiner Endzeit, seiner Auflösung, seiner Transformation preiszugeben.

Schutz war vor-vor-gestern …

Liebe und Verbundenheit im Herzensfeld sind heute …

Dein …

Björn Geitmann

Björn Geitmann

Buchautor „Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“

und „Faszination menschliche Kommunikation  –  Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!

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Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!
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Eine Neue Ordnung Band 3