Sich schämen, Scham, Schuld und schlechtes Gewissen

SCHAM

SCHAM-In unserer Essenz sind wir NICHTS. Wir sind LEER. Es ist NICHTS da (und zugleich natürlich ALLES). Dies bedeutet, unser ICH, das sich schämt oder schämen könnte, ist in seiner Essenz im Grunde NICHTS. Es ist leer, niente, nothing, Null, rien.

 Zugleich sind wir selbst das Quantenfeld und in uns schwingt ALLES.

Wir tragen JEDEN Satz und JEDEN Gedanken, den es auf dieser Welt gibt, jetzt bereits in uns (und natürlich auch jedes Gefühl und jede Vorstellung etc.). Dies bedeutet: Der Gedanke „ich schäme mich“ oder die Anklage „schämst Du Dich denn gar nicht?!“ existiert lediglich als Energie in uns, doch wir sind dieser Gedanke NICHT! Dieser Gedanke hat absolut nichts Persönliches. Er hat mit uns als ESSENZ echt NICHTS zu tun.

In einer konkreten Situation wird aus dem Quantenfeld ein bisher unsichtbares Quant zum Punkt und tritt in Erscheinung. Das Bewusstsein eines Menschen hat seinen Fokus auf DIESE Energie gelenkt und somit aus dem NICHTS ETWAS erschaffen. ETWAS ist in Erscheinung getreten: Gedanken, Worte sowie die dazu gehörigen Gefühle.

Warum?   –   Um genau DIESE Gefühle jetzt zu erfahren. Es geht darum, jetzt diese Erfahrung zu machen und diese Gefühle zu fühlen. 

Warum?   –   Darum!

​Dieses zweite WARUM MUSS unbeantwortet bleiben. Die Antwort entzieht sich unserer Kenntnis. Unser Verstand und unser Denken KÖNNEN es NICHT erfassen, wozu dies JETZT wichtig und von Bedeutung sein könnte. Doch das Leben selbst weiß Bescheid. Das Leben selbst kennt den Plan DAHINTER. Das Leben selbst sieht das große Ganze.

Wir selbst wissen die Antwort sogar auch  –  tief in uns in unserem Herzen. Doch da diese Kommunikation feinstofflich-formlos ist, KÖNNEN wir die Antwort NICHT hören und NICHT verstehen.

HIER ist also HINGABE gefragt. Hier können wir damit aufhören, „ES“ wissen zu wollen.     Es ist einfach, wie es ist. Vielleicht erschließt es sich uns eines Tages im Rückblick  –  wahrscheinlich sogar. Doch jetzt wissen wir es NICHT.

Wir können davon ausgehen, dass DIESE Situation eine Vorbereitung für eine spätere Situation ist. Alles baut aufeinander auf. Sagen wir JA zu dieser Situation, so können wir weitergehen in unserem Leben und die nächste Situation kann und darf schon bald in unser Leben eintreten.

WIR BRAUCHEN UNSER LEBEN NICHT ZU VERSTEHEN.

Es genügt, wenn wir etwas erfahren und fühlen. Alles Weitere kommt von alleine.

Wenn in unserem Leben das Gefühl „sich schämen“ eine Rolle spielt (in welcher Variante auch immer), dann können wir davon ausgehen, dass dieses Gefühl „Scham  –  sich schämen“ bei ALLEN Menschen, die diesen Beitrag JETZT lesen, in diesem Moment eine wichtige Rolle spielt –  bei ALLEN!!! So ist das Universum nun mal gestrickt.

Wir können uns beispielsweise (bewusst oder unbewusst, tief innerlich) …

  • schämen für unsere spirituellen Gedanken, Worte, Verhaltensweise und Rituale
  • schämen für unsere subjektivem, persönliche Wahrnehmung (der anderen, der Welt)
  • schämen für unsere eigene Wahrheit
  • schämen für das, was wir am liebsten tun würden (uns aber nicht trauen)
  • schämen für das, wofür wir brennt (es aber im Verborgenen halten)
  • schämen für unsere wahren Leidenschaften
  • schämen, wenn wir authentisch, echt und ehrlich (gegenüber den anderen) sind
  • schämen, wenn wir unseren Mund aufmachen und (unsere) Wahrheit kundtun.

Und dieses Gefühl von „sich schämen“ geht sehr eng einher mit den Gefühlen

  • ein schlechtes Gewissen haben
  • Schuldgefühle
  • Angst vor Ablehnung und Zurückweisung.

Und JEDER, der DIESE Zeilen liest, hat mit DIESEM Thema und DIESEN Gefühlen irgendwo noch irgendetwas am Hut, sonst würde er/sie diese Zeilen nicht lesen. (Und natürlich betrifft es mich auch selbst, da ich diese Worte schreibe. Auch ich habe natürlich damit auch noch auch etwas am Hut, sonst KÖNNTE ich hierzu gar nichts sagen …)

Unterm Strich geht es also darum, unser Gefühl von Scham zu erkennen und anzuerkennen.

Und hier bei ist „sich schämen“ und „sich NICHT schämen mögen“ ist eine 1a-Blockade-Energie. Das, wobei wir uns schämen könnten und dann abgelehnt und zurück gewiesen werden KÖNNTEN, das lassen wir sein. Wir leben lieber ein perfektes Vermeidungsverhalten und haben dafür auch tolle Strategien entwickelt.

Scham blockiert uns …!

Wie oft haben wir als Kind gehört: „Schäm Dich!!!!“

Diese Energie schwingt bis heute in uns: Wir schämen uns für unser Dasein, für unsere Art, für unsere Wahrheit, für das, was unsere Liebe uns tun und sprechen lassen will. Und indem wir uns schämen, sind wir tot. Wir töten uns selbst mit Hilfe des Gefühls von Scham. Wir leben uns ja nicht FREI, sondern wir schämen uns und ziehen uns beschämt zurück.

HIER sind wir alle innerlich noch KIND und noch KEIN aufrechter Erwachsener: Wir schämen uns innerlich …!

Wir können jetzt das Gefühl von Scham zu uns herein bitten und ihm einen Platz in unserem inneren Wohnzimmer anbieten. DORT im Regal bekommt die Scham ihren Platz. Dort darf sie sein. Und immer, wenn wir sie brauchen, können wir sie uns nehmen, denn jetzt ist sie ja da. Wir haben sie angenommen und akzeptiert.

Und wenn wir die Scham gerade NICHT erfahren möchte, dann darf sie einfach dort im Regal sitzen bleiben, bis wir wieder einmal nach ihr rufen. Doch vielleicht rufen wir nie wieder nach ihr und das ist dann auch ok.

Immer, wenn eine konkrete Situation auftritt, in der wir unsere eigene, innere Verstrickung mit dem Gefühl „Scham“ wahrnehmen, können wir diese Kopplung bzw. Verstrickung mit der Kraft unseres Geistes und mit der Macht unseres Bewusstseins bewusst auflösen, entkoppeln und die Situation und das Gefühl voneinander trennen. Die Situation steht auf der einen Seite und das Gefühl „Scham“ erkennen wir auf der anderen Seite. HIER ist Trennung sinnvoll. Denn mit DIESER Trennung befreien und erleichtern wir uns energetisch enorm und können uns dann mit gutem Gewissen wieder der Liebe zuwenden und uns mit ihr in Frieden und mit gutem Gewissen verbinden.

Solange wir mit dem Gefühl von Scham „verheiratet“ sind, leben wir ein Leben, dessen Erfahrungen wir subjektiv als von der universalen Liebe getrenntes erleben. Wir müssen uns NICHT von unserem weltlichen Partner trennen. Es genügt vollkommen und ist tausend Mal effizienter, wenn wir uns von Verstrickungen und Kopplungen trennen, wenn wir Situations-Gefühls-Ehen auflösen. All diese Verstrickungen, Kopplungen und Ehen sind unbewusst erlernte Konditionierungen und Prägungen, die wir irgendwann einmal erlernt und verinnerlicht haben. Sie dienen unserer Ego-Schwere, dem Erfahrungen-Machen und dem Gefühle-Fühlen. Doch es sind KEINE tatsächlichen Wahrheiten, sondern es sind wirklich nur subjektive Wahrheiten. Es sind lediglich individuelle (schicksalhafte) Lernerfahrungen. Und wir können und dürfen diese jetzt auflösen immer dann, wenn wir sie erkennen und durchschauen. Jedes Mal wenn wir uns ärgern zum Beispiel …

Also los …

Immer fleißig entkoppeln …

Das Leben schenkt uns hierzu genügend Gelegenheiten. Entkoppeln müssen wir jedoch selbst. Auf der einen Seite steht die Situation und auf der anderen Seite steht das Gefühl. Und wir GLAUBEN nur, dass sie zwanghaft zusammen gehören. Dies tun sie NICHT. Wir können und dürfen die Situation und das Gefühl entkoppeln, sodass beide wieder frei und getrennt voneinander stehen. Und dies gilt nicht nur für das Gefühl von Scham und Schuld und einem schlechten Gewissen und Angst vor Ablehnung/Zurückweisung, sondern dies gilt für ALLE Gefühle, negative wie auch positive …

Entkoppeln und damit einen neuen Grad an persönlicher Freiheit und neuer Lebensqualität gewinnen. Einfach mal ausprobieren …

Ich wünsche von Herzen viel Spaß und gutes Gelingen …

Björn Geitmann

Buchautor „Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“

und „Faszination menschliche Kommunikation  –  Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!

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