Wie bringe ich mein Herzensfeld zum Ausdruck?

Herzensfeld

Wie können wir unser Herzensfeld zum Ausdruck bringen? Was müssen wir tun oder wie können/müssen wir uns verhalten, damit die Stimme unseres Herzens zu verstehen ist?

Unser Herzensfeld ist feinstofflich und formlos. Es ist ein rein energetisches Feld des Seins. Das Herzensfeld selbst kann keine Worte sprechen und keine Taten tun. Nur unser Ego bzw. unser Körper können Worte sprechen oder Dinge tun (Taten verrichten). ALLES, was wir an Worten sprechen oder an Taten tun, findet in der Welt der Formen bzw. auf der Ebene von Form statt.

Dies bedeutet: Unser Herzensfeld hat einen Impuls und sendet ihn an unseren Körper/Ego, damit dieser diesen Impuls in die Welt bringen möge. Das Ego spricht oder schreibt dann Worte (oder lässt Taten folgen).

Die Worte selbst sind hierbei jedoch NICHT die original Herzensfeldenergie, sondern diese Worte sind Ego-Energie, denn die Worte sind ja Form. Mit den Worten versucht das Ego dasjenige auszudrücken, was das Herzensfeld meint. In dieser „Übersetzung“ der feinstofflichen, formlosen Herzensfeldenergie in die Form von Worten findet bereits die erste Verfälschung der Botschaft statt.

Wenn wir als Ego dann mit unserem Körper Worte zu unserem Gegenüber sprechen, dann hört dort das Ego unseres Gegenübers unsere Worte. HIER findet nun die zweite Verfälschung der Botschaft statt, denn das Ego unseres Gegenübers hört Form  –  dabei geht es gar NICHT um die Form, sondern um die formlose, feinstoffliche Botschaft des Herzensfeldes. Doch WO bitteschön finden wir diese?

Die formlose, feinstoffliche Botschaft des Herzensfeldes finden wir „zwischen den Worten“. Daher sagen wir auch umgangssprachlich „zwischen den Zeilen lesen“. Dies ist schon ganz richtig, denn es kommt eben NICHT auf die Worte an (weil es NICHT auf die Form ankommt), sondern es kommt auf das Formlose an, auf die Herzensfeldbotschaft, die wir NICHT mit unseren Sinnen sehen, hören, riechen, schmecken, tasten oder wahrnehmen/erkennen können.

Die Herzensfeldbotschaft wird eher durch die STIMMUNG übermittelt als über die konkreten Worte. Worte sind Form. Und Stimmung ist formlos. Das Herzensfeld unseres Gegenübers kann sehr wohl die Stimmung spüren (wahrnehmen), wie sie „rüber schwappt“. Und nur dann, wenn unser Gegenüber in sich selbst mit seinem eigenen Herzensfeld verbunden ist, KANN er/sie die unsere Botschaft unseres Herzensfeldes auch tatsächlich erfassen (verstehen).

Die Reihenfolge ist also …

1 … Impuls unseres Herzensfeldes …

2 … der Impuls wird von unserem Ego in Form übersetzt (Worte) …

3 … das Ego unseres Gegenübers hört unsere Worte …

4 … das Herzensfeld unseres Gegenübers nimmt „die Stimmung zwischen den Zeilen“ wahr …

Ist unser Gegenüber innerlich NICHT mit seinem Herzensfeld verbunden (sondern von ihm getrennt, wie die meisten Menschen), dann versucht das Ego unseres Gegenüber uns zu verstehen. Doch dies KANN NICHT gelingen, weil Egos nun mal NICHT auf Herzensfeldebene kommunizieren KÖNNEN. Egos KÖNNEN NICHT „zwischen den Zeilen lesen“ und sie KÖNNEN NICHT die Herzensfeldstimmung zwischen den Worten erspüren. Hier sind also Missverständnisse vorprogrammiert.

Wie bringe ich mein Herzensfeld zum Ausdruck?

Und deswegen KÖNNEN Egos Herzensfeld-Menschen auch nicht verstehen. Sie KÖNNEN es einfach nicht. Dies ist gar kein böser Wille. Die Schöpfung hat unser Ego einfach NICHT mit formlos-feinstofflichen Qualitäten ausgestattet.

Die Antwort auf die Frage: „Wie bringe ich mein Herzensfeld zum Ausdruck?“ lautet also: Gar nicht! Wir KÖNNEN unser Herzensfeld NICHT zum Ausdruck bringen, weil JEDER Ausdruck bereits Form und damit Ego ist. Die Energie unseres Herzensfeldes finden wir niemals in der Ausdrucksform selbst, sondern immer rechts und links, über oder unter, vor oder hinter der Form. Die Form selbst repräsentiert NICHT unser Herzensfeld, sondern ist ein Erzeugnis unseres Ego, mit dem sich unser Ego dann auch sehr gerne identifiziert. Allein schon hieran merken wir, dass die Ausdrucks-Form, mit der sich unser Ego identifiziert, nicht unser Herzensfeld sein KANN.

Und was müssen wir tun oder wie können/müssen wir uns verhalten, damit die Stimme unseres Herzens zu verstehen ist? NICHTS! Kein Ego wird die Stimme unseres Herzensfelds jemals verstehen können. Hiermit müssen wir uns (leider) abfinden. Und die Herzensfelder der anderen verstehen unser eigenes Herzensfeld sowieso schon gleich von Anfang an, da brauchen wir uns gar keine Gedanken drüber zu machen. Denn noch bevor unser Ego unser Herzensfeld zum Ausdruck gebracht hat, hat das Herzensfeld unseres Gegenübers uns bereits verstanden, weil alle Herzensfelder miteinander vernetzt und verbunden sind. Es gibt genau  genommen nur das eine, große Herzensfeld. Dies bedeutet, wenn ich im Herzen etwas weiß, weiß es der andere automatisch auch (nur dessen Ego natürlich noch lange nicht). Und leider sind viele Menschen eben NICHT mit ihrem Herzensfeld verbunden.

Wir brauchen nichts zu tun und wir KÖNNEN als Herzensfeld nichts tun, denn ein Herzensfeld kann keine Formen formen/bilden. Für Formen und für das Tun sind nun mal unsere Egos zuständig. Herzensfelder können nur sein.

Hiermit bleibt unser Herzensfeld immer unsichtbar. Und ALLES, was wir sehen können, IST NICHT Herzensfeld, sondern Ego. Somit ist ALLES, was ist, Ego. Alles! Herzensfeld ist all dass, was wir NICHT sehen, was „zwischen den Formen schwingt“. Alles, was wir an Stimmung spüren, was unser Bauchgefühl ist und was die Stille und das Nichts füllt.

Eine Musik, eine Melodie entsteht erst durch die Stille/Pause zwischen den einzelnen Tönen (alle Töne auf einmal gespielt wären die gleichen Töne, jedoch ohne Reihenfolge und ohne Pausen dazwischen  –  und somit nur Murks). Die Stimmung der Musik entsteht durch die Pausen/Zwischenräume und genau DIES ist die Ebene unseres Herzensfeldes. Hier spricht die reine, göttliche Liebe zu uns. Die Töne sind Ego (Form). Die Stille ist Liebe (das formlose Nichts).

Und auch wenn wir Worte sprechen, so kommt es auf unsere „Wortmelodie“ an, auf unsere Betonung und die Stille zwischen unseren Worten. Alle Worte auf einmal gesprochen wäre nur Murks. Das Nacheinander entsteht durch die Lücken/Pausen zwischen den Worten und HIER entsteht die Stimmung sowie die eigentlich wichtige Botschaft unseres Herzensfeldes. Die Worte selbst sind OHNE Bedeutung. Lediglich auf der Ego-Ebene haben die Worte eine Relevanz. Auf der Herzensfeldebene sind allein die Pausen von Bedeutung, denn dort, jenseits der Formen, tritt die formlose Liebe in Erscheinung (aber natürlich unsichtbar, denn sie ist ja formlos).

(Manche Unternehmen machen sich diese Erkenntnis bereits zunutze und bewerten bei einer Fortbildung die Gespräche in den Pausen höher als den Vortrag und die Workshops.)

Wollen wir uns in unserem Alltag gegenseitig besser verstehen, so geht es also darum, vermehrt „zwischen den Zeilen zu lauschen“ und somit mit den Herzen „in der Stille zu lesen“. „Worte sind die schlechteste und fehlerbehaftetste Form der Verständigung.“ Die optimale Form der Verständigung ist Mentalkommunikation bzw. Telepatie. Aber da guckt unser Ego halt ziemlich dumm in die Röhre und dazu ist es meistens noch nicht bereit.

Die Wahrheit unseres Herzensfeldes (der Liebe) finden wir in der Stille zwischen den Worten. Horchen wir auf diese Stille und hören wir aufmerksam auf die Stimmung zwischen den Zeilen, dann werden wir uns gegenseitig sehr viel besser verstehen  –  wohl wissend, dass unser Ego hiervon (wie immer) NICHTS versteht.

Viele sehr hilfreiche weitere Infos und wertvolle Impulse findest Du gratis unter http://www.datgeitman.de/lichtschule.html und http://www.datgeitman.de/lichtschule#Inhaltsuebersicht sowie in dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ (Hierophant-Verlag).

Björn Geitmann

www.datgeitman.de/lichtschule

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Eine Neue Ordnung Band 3