Ist es nicht interessant, dass jeder mit jedem x-beliebigen Wort etwas völlig anderes verbindet? Gerade in unserer aktuellen „Situation“ (das Außen) versteht jeder unter dem wunderschönen Wort (und inneren Gefühl) FREIHEIT etwas völlig anderes.
Die einen möchten am liebsten die Uhr 2 Jahre zurückdrehen – die Worte dazu sind: „Ich will mein altes Leben zurück.“ (Wobei – war das wirklich so super oder hat man da nicht auch permanent gemault und gehadert – die Nostalgie-Falle …)
Wieder andere wollen am liebsten eine rosarote Brille aufsetzen, die Einhörner reiten sehen und von all der „Situation“ gar nichts wissen. (Den Kopf in den Sand zu stecken, bringt einem halt aber auch nicht wirklich die Glückseligkeit – die nix hören-nix sehen-nix sagen-Falle …)
Noch wieder andere randalieren und wollen Galgen aufstellen und wissen gar nicht, wohin mit ihrer Wut. (Was auch völlig sinnlos ist – und gar nichts ändert, sondern einem nur das eigene Leben vermiest – die Täter-Opfer-Retter-Spiel-Falle …)
Und zwischen all diesen Extremen gibt es unzählige Spielarten – ganz unterschiedlich von Mensch zu Mensch.
(Und eine „Situation“ haben wir eigentlich auch nicht. Es gibt Gegebenheiten, mit denen man umgeht – umzugehen lernt …)
Wenn Du also sagst, Du willst Freiheit …, gilt es zunächst einmal, dass Du für Dich definierst, was das Wort Freiheit für Dich bedeutet.

Freiheit

Vielleicht erzähle ich Dir einfach etwas darüber, was Freiheit für mich bedeutet. Die folgenden Worte können Dich zum inneren Jubilieren bringen … sie können Dich aber auch wirklich zornig machen. Wenn Sie Dich zum inneren Jubilieren bringen, schwingen wir auf einer ähnlichen Frequenz – machen Sie Dich zornig, leben wir in unterschiedlichen Realitäten.
Alles ist gut genau SO, wie es ist. Du bist, wie Du bist – und ich bin, wie ich bin. Auch das ist für mich Freiheit – es darf ein jeder genau so sein, wie er ist. Ich lebe nach dem Motto: Du bist okay – ich bin okay.
Ich beginne mit etwas absolut Banalem – und das ist mein täglicher Spaziergang mit Hundinho. Jeden Morgen nach dem ersten Kaffee ist das unser Ritual, meistens so gegen 10 Uhr. – Du bemerkst vielleicht die Uhrzeit. Das ist EIN Punkt meiner persönlichen Freiheit – ich stehe später auf und mein Tag beginnt sehr sanft und in meinem persönlichen Rhythmus – eine wunderbare Freiheit, die ich da genieße.
Wir laufen also los – dabei begegnen wir Menschen, die meisten davon ebenfalls mit Hunden, andere machen Sport. Man lächelt sich an, man begrüßt sich, mit manchen wechselt man einige Worte, mit anderen finden kurze Gespräche statt – alles ganz entspannt. Man sieht die Gesichter der Menschen, man sieht sie lächeln, tief durchatmen. Manchmal können sich die Hunde nicht leiden – dann geht man aneinander vorbei, manche weichen auch aus und winken einem lächelnd zu. Keiner fragt nach dem Impfstatus oder sonst etwas … Ganz entspannt …, freundlich …, angenehme Energie … fast wie ein Parallel-Universum. Das ist Freiheit für mich.
Anderes Beispiel: Heute Abend mach ich uns Bierbrauer-Steaks mit Rosmarinkartoffeln, dazu ein Salat und ein bayrisches Bier, das wir nachher kaufen. Ich hatte heute Morgen die Inspiration, dieses Essen, das ich im hiesigen Mayer-Bräu schon genossen habe, einfach zu Hause zu kochen. Und ich weiß schon jetzt, dass uns das besser schmeckt als vorher im Restaurant. So ist das jetzt seit längerem. Wir sind schon vorher nicht oft Essen gegangen, weil es uns einfach nicht so schmeckt … Aber seit letztem Frühjahr ist das noch seltener geworden. Die 2G-Regel in Restaurants ist uns also so ziemlich wurscht – wir fühlen uns in keiner Weise eingeschränkt und werden im Gegenteil auch nach „der Situation“ dies so beibehalten. Unsere Freiheit ist nicht kleiner geworden – sondern viel größer, weil sich unser eigenes kreatives Potenzial (in dem Fall beim Kochen) gewaltig erweitert hat.
Auch das ist Freiheit für mich.
Noch ein Beispiel: Wenn wir einen Ausflug machen, packen wir uns ein Picknick ein, inklusive Getränken & Kaffee. Wir gehen in den Wald oder wo wir auch immer Lust haben, hinzufahren, und genießen unseren Tag in der Natur oder in einer netten Stadt und machen dann einfach unser Picknick. Wir sind absolut unabhängig davon, dass wir irgendwo etwas zum Einkehren finden, sondern können uns einen schönen Platz mitten in der Natur suchen oder in einem Park – und unser Picknick genießen. Auch das ist für mich unendliche Freiheit.
Freiheit ist für mich also etwas, das IN mir ist. Ich BIN frei – keiner kann sie mir je nehmen. Wenn Deine Freiheit vom Außen abhängt, ist das keine Freiheit. Du fühlst Dich dann „in Situationen“ unfrei und unwohl, weil Dir jemand etwas „weggenommen“ hat. Ist Deine Freiheit jedoch IN Dir – BIST Du Freiheit – dann ist die äußere Situation absolut irrelevant, weil Du Freiheit BIST.
Freiheit ist – wie vieles andere – also ein SEINS-Zustand.
Wenn Du frei BIST – kann Dich keiner je einsperren … und wenn Du nur Freiheit HAST, dann BIST Du niemals wirklich frei. Deine Freiheit ist dann äußerst fragil und von anderen abhängig. Wirkliche Freiheit als Seinszustand ist von nichts und niemandem abhängig, sie IST.

In diesem Sinne: SEI frei. Du BIST Freiheit. Ich BIN Freiheit. Wir SIND Freiheit. Fühle es, tief in Dir. Visualisiere es. Affirmiere es – jeden Tag – mehrfach, so lange, bis Du es fühlst – und BIST.
Eine Herzensumarmung von mir zu Dir, von Mensch zu Mensch, von meinem freiheitlichen Sein zu Deinem freiheitlichen Sein

Bettina

2 Kommentare

  1. […] Ich glaube ja nicht an Zufälle und hatte gerade in der letzten Zeit viele Intensionen zum Begriff Corona – und keine davon hatte etwas mit Virus zu tun – aber fast alle mit Licht. Ich nähere mich der Thematik einfach mal von einer ganz anderen Seite, die mit Medizin nichts zu tun hat und verbinde weitere Themen mit dem Corona-Thema. Für mich ergibt sich dadurch ein interessantes Bild. […]

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